Zum Inhalt springen
Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1837 × 1258 px)

Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.

Schwefelmangel bei Kapuzinerkresse

Signatur
01.04.012
Ursprüngliche Signatur
Bu-S-51
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Kapuzinerkresse wurde in Mitscherlichgefäßen mit Schwefelmangelboden mit Schwefeldüngung (linkes Gefäß) und ohne Schwefeldüngung (rechtes Gefäß) kultiviert. Als Schwefelmangelsymptome sind neben der sehr starken Wachstumshemmung starke Blattchlorosen zu erkennen (rechtes Gefäß). Die Chlorosen betreffen alle Blätter. Einige der älteren Blätter sind bereits abgestorben.

Erläuterung

Als Hauptursache der Wachstumshemmung und der Chlorosen ist die als Folge von Schwefelmangel verminderte Proteinsynthese anzusehen. In der Biomasse reichern sich, im Gegensatz zu Stickstoffmangel, Nicht-Protein-Stickstoffverbindungen an (z. B. Nitrat). Dieser Umstand kann genutzt werden, um durch eine Analyse im Zweifelsfalle Klarheit zu schaffen, ob es sich um Schwefel- oder Stickstoffmangel handelt.

Vergleiche auch

Schlagworte

Mehr zum Thema Schwefel

Schwefelmangel bei Kapuzinerkresse