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Schwefelmangel bei Kapuzinerkresse
- Signatur
- 01.04.012
- Ursprüngliche Signatur
- Bu-S-51
- Bildnachweis
- Wolfgang Bussler
Bildinhalt
Kapuzinerkresse wurde in Mitscherlichgefäßen mit Schwefelmangelboden mit Schwefeldüngung (linkes Gefäß) und ohne Schwefeldüngung (rechtes Gefäß) kultiviert. Als Schwefelmangelsymptome sind neben der sehr starken Wachstumshemmung starke Blattchlorosen zu erkennen (rechtes Gefäß). Die Chlorosen betreffen alle Blätter. Einige der älteren Blätter sind bereits abgestorben.
Erläuterung
Als Hauptursache der Wachstumshemmung und der Chlorosen ist die als Folge von Schwefelmangel verminderte Proteinsynthese anzusehen. In der Biomasse reichern sich, im Gegensatz zu Stickstoffmangel, Nicht-Protein-Stickstoffverbindungen an (z. B. Nitrat). Dieser Umstand kann genutzt werden, um durch eine Analyse im Zweifelsfalle Klarheit zu schaffen, ob es sich um Schwefel- oder Stickstoffmangel handelt.





