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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (1332 × 882 px)

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Molybdänmangel bei Kohlrabi

Signatur
01.14.050
Ursprüngliche Signatur
Be-Mo-508
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Blätter von Kohlrabipflanzen, die auf einem Standort mit unzureichender Molybdänversorgung kultiviert wurden ("verfügbarer" Mo-Gehalt des Bodens = 0,12 ppm; pH = 5,0; Mo-BZ = 6,2). Der Blatt-Mo-Gehalt (TM) betrug 0,09 ppm (Grenzwert: 0,40 ppm). Als Symptome von Molybdänmangel sind zu erkennen: verminderte Blattspreiten; gewölbte Blätter.

Erläuterung

Durch eine Kalkung erhöht sich der pH-Wert und zugleich der "verfügbare" Mo-Gehalt des Bodens, so dass der Grenzwert für die Mo-BZ ( etwa 8,0) allein durch diese Maßnahme (also ohne Molybdändüngung) erreicht werden kann. Dies stimmt mit dem praktischen Befund überein, dass Molybdänmangel auf sauren Böden allein durch eine Kalkung behoben werden kann.

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