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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1470 × 1080 px)

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Calciumdüngung induziert Magnesiummangel bei Zuckerrübe

Signatur
01.06.002
Ursprüngliche Signatur
Bu-Mg-125
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Zuckerrübenpflanzen wurden in Mitscherlichgefäßen mit Boden angezogen. Nach Applikation des Bodens mit Calciumacetatlösung bildeten sich an den ältern Blättern Interkostalchlorosen.

Erläuterung

Calciumionen können, ähnlich Kalium- und Ammoniumionen, die Aufnahme von Magnesiumionen durch die Pflanze infolge Konkurrenzwirkung hemmen, so daß Magnesiummangelsymptome, hier in Form von Interkostalchlorosen, auftreten. Nach Bussler (siehe Bildnachweis) entstehen die Interkostalchlorosen dadurch, daß bei der Wanderung der Magnesium-Ionen aus den Blattspreiten zu den Adern die Magnesiumionen immer wieder in den Stoffwechsel einbezogen werden, so dass um die Blattadern ein charakteristischer grüner Saum für längere Zeit erhalten bleibt. Aufgrund der relativ guten Phloemmobilität von Magnesium treten die Symptome oft nur an den älteren Blättern auf.

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