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Calciumdüngung induziert Magnesiummangel bei Zuckerrübe
- Signatur
- 01.06.002
- Ursprüngliche Signatur
- Bu-Mg-125
- Bildnachweis
- Wolfgang Bussler
Bildinhalt
Zuckerrübenpflanzen wurden in Mitscherlichgefäßen mit Boden angezogen. Nach Applikation des Bodens mit Calciumacetatlösung bildeten sich an den ältern Blättern Interkostalchlorosen.
Erläuterung
Calciumionen können, ähnlich Kalium- und Ammoniumionen, die Aufnahme von Magnesiumionen durch die Pflanze infolge Konkurrenzwirkung hemmen, so daß Magnesiummangelsymptome, hier in Form von Interkostalchlorosen, auftreten. Nach Bussler (siehe Bildnachweis) entstehen die Interkostalchlorosen dadurch, daß bei der Wanderung der Magnesium-Ionen aus den Blattspreiten zu den Adern die Magnesiumionen immer wieder in den Stoffwechsel einbezogen werden, so dass um die Blattadern ein charakteristischer grüner Saum für längere Zeit erhalten bleibt. Aufgrund der relativ guten Phloemmobilität von Magnesium treten die Symptome oft nur an den älteren Blättern auf.





