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Bormangel bei Kohlrübe
- Signatur
- 01.16.067
- Ursprüngliche Signatur
- Be-B-353
- Bildnachweis
- Werner Bergmann
Bildinhalt
Das Bild zeigt zwei Kohlrüben aus einem Gefäßversuch mit stark ausgeprägten Symptomen von Bormangel: Infolge Gewebezerfall sind die Rüben hohl oder mit braunem, zundrigem Gewebe angefüllt ("Trockenfäule"). Nach milden niederschlagsreichen Wintern und in trockenen Sommern tritt die Krankheit häufiger auf. Blatt-Bor-Gehalte (mg/kg TM): 6 bis 8 (kranke Rüben); 63 (gesunde Rüben). Rübenkörper-Bor-Gehalte (mg/kg TM): 13 (kranke Rüben): 17 (gesunde Rüben).
Erläuterung
Bor wird als Borsäure mit dem Massenstrom transportiert. Daher sind bei Trockenheit Massenstrom und Bortransport (und damit die Boraufnahme der Pflanze) vermindert. Bormangel, z. B. Herz-und Trockenfäule der Rübe, ist die Folge.Die Borgehalte in derPflanze machen deutlich, dass die Unterschiede beim Blatt wesentlich größer als beim Rübenkörper sind. Deshalb sind Blattanalysen aussagekräftiger und zu bevorzugen.





