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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (2030 × 1305 px)

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Magnesiummangel bei Zimmerlinde

Signatur
01.06.017
Ursprüngliche Signatur
Bu-Mg-90-104
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Das Bild zeigt Blätter einer Zimmerlinde, die bei unzureichender Magnesiumversorgung aufwuchs. Wurde die Magnesiumversorgung nicht verbessert (keine Magnesium-Blattapplikation), so traten an den Blättern starke Chlorosen auf (Teilbild links). Diese laufen zwischen den Adern 1. und 2. Ordnung zu Bändern zusammen. In der Mitte der stärksten chlorotischen Flecken befinden sich Nekrosepunkte. Wurde jedoch die Magnesiumversorgung während des Wachstums durch Blattapplikation mit einer 1%igen wäßrigen Lösung von Magnesiumsulfat verbessert, so verschwanden die Chlorosen weitgehend (Teilbild rechts).

Erläuterung

Magnesiummangel führt aufgrund der Magnesiumauslagerung aus den Flächen zwischen den Blattadern zu Interkostalchlorosen, die im fortgeschrittenem Stadium zum völligen Absterben des Gewebes (Nekrosenbildung) führen. Das Verschwinden der Chlorosen nach Magnesium-Blattapplikation zeigt,dass tatsächlich Magnesiummangel vorlag. Die gute Düngewirkung der Magnesium-Blattapplikation beruht u. a. auf der Phloemmobilität von Magnesium.

Bemerkungen

Fotomontage

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