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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (1244 × 827 px)

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Fluorschädigungen bei Lindenbäumen

Signatur
01.50.026
Ursprüngliche Signatur
Be-F-963
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Äste, Zweige und Blätter eines Lindenbaumes, auf den längere Zeit fluorhaltige Verbindungen (wahrscheinlich hauptsächlich Fluorwasserstoff) aus der Atmosphäre (meist mit den Niederschlägen) einwirkten. Als Schadsymptome sind erkennbar: Blattrandnekrosen und chlorotische Flecken auf der Blattspreite sowie leichte Aufwölbung der Blattränder.

Erläuterung

Emittenten von Fluorwasserstoff, Fluor und Fluoriden sind vor allem die chemische und metallverarbeitende Industrie (z. B. Aluminiumhersteller), Müllverbrennungsanlagen und Energiegeinnungsanlagen auf Basis Kohle, Erdöl und Erdgas. Da elementares, gasförmiges Fluor äußerst reaktionsfähig ist, kann angenommen werden, dass die Emissionen hauptsächlich aus Fluorwasserstoff bestehen. Dieses wird auf der Blattoberfläche niedergeschlagen und dringt zum Teil in das Gewebe der Pflanzen ein. Der Fluorgehalt der Pflanzen beträgt in der Regel 1 bis 20 mg/kg TM. Teepflanzen können jedoch Gehalte bis zu 400 mg/kg TM aufweisen, was dadurch zustande kommt, dass die auf sauren Böden wachsende Teepflanze reichlich wasserlösliche Aluminium-Fluorid-Komplexe aufnimmt, woraus sich auch ihr der hohe Aluminiumgehalt erklärt.

Vergleiche auch

Schlagworte

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