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Aluminium induziert Magnesiummangel bei Fichte
- Signatur
- 01.31.021
- Ursprüngliche Signatur
- Horst-41-Al
- Bildnachweis
- Walter. J. Horst
Bildinhalt
Das Bild zeigt einen Jungfichtenbestand aus dem Schwarzwald. Der Boden-pH-Wert beträgt etwa 3,8. Die Fichte im Vordergrund weist stark ausgeprägte Symptome von Magnesiummangel auf: starke Chlorosen an den älteren Nadeln.
Erläuterung
Der niedrige pH-Wert des Bodens bewirkt Zersetzung der Tonminerale und damit Freisetzung von Aluminiumionen. Als Folge tritt ein vermindertes Wurzelwachstum auf. Außerdem blockieren die Aluminiumionen die Mg-Transportproteine in der Plasmamembran. Beides beeinträchtigt die Magnesiumaufnahme der Pflanze und führt zur Ausbildung von entsprechenden Mangelsymptomen. Da Magnesium innerhalb der Pflanze verlagert werden kann, treten die Symptome vorwiegend an den älteren Nadeln auf. Die Symptome sind Bestandteil der sogenannten neuartigen Waldschäden (gelegentlich auch als "Waldsterben" bezeichnet). Zum Teil werden diese und ähnliche Symptome auch durch den "sauren Regen" (enthält insbesondere Schwefeldioxid) verursacht.





