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Bormangel beeinträchtigt Wurzelwachstum bei Erbse
- Signatur
- 01.16.026
- Ursprüngliche Signatur
- Bu-B-133
- Bildnachweis
- Wolfgang Bussler
Bildinhalt
Erbsenpflanzen wurden in Nährlösung mit (= Kontrollvariante: 0,46 µM B; links) und ohne Bor (rechts) kultiviert. Das Bild zeigt die Wurzelentwicklung für diese beiden Varianten. Im Unterschied zur Kontrollvariante (links) sind die Wurzeln der Bormangelvariante (rechts) weniger gestreckt und verdickt. Außerdem werden bei Bormangel wesentlich weniger Seitenwurzeln gebildet.
Erläuterung
Das Wurzelspitzenwachstum reagiert sehr empfindlich auf eine Bor-Unterversorgung. Alle übrigen makroskopischen Schadsymptome treten erst bei stärkerer Bor-Unterversorgung auf. Bei Bormangel werden die Borat-Ester-cross-links (elastische Kreuzverbindungen zwischen den Zellen) nicht mehr ordnungsgemäß ausgebildet. Die Folgen sind eine verminderte Elongation der Zellen, verdickte Zellwände, Absterben der Wurzelspitzen, Stängelverdickung und eine insgesamt verminderte Bewurzelung. Weitere mögliche Ursachen: siehe Erläuterung zu Bild 254.






