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Bild: Reiner Krähmer, Kiel Originaldatei herunterladen (2236 × 1577 px)

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Manganmangel bei Weizen bei Ammonium- und Nitraternährung

Signatur
01.12.026
Ursprüngliche Signatur
Kr-Mn-02
Bildnachweis
Reiner Krähmer

Bildinhalt

Weizenpflanzen wurden auf einem Mangan-Mangelboden (Niedermoor) in Mitscherlichgefäßen kultiviert, wobei Stickstoff in Form von (von links nach rechts) Ammoniumsulfat (AS), Ammoniumnitrat (AN), Calciumnitrat (CaN) und Calciumnitrat (doppelte Calciumnitratmenge) (2 x CaN) gedüngt wurde (Bodendüngung). Die ausschließlich mit Ammonsulfat gedüngten Pflanzen (Gefäß links) wiesen eine dunkelgrüne Blattfarbe, große Ähren und ein gutes Wachstum auf, zeigten also keine Manganmangelsymptome. Die mit Ammonnitrat gedüngten Pflanzen (2. Gefäß von links) zeigten dagegen ein helleres Blattgrün, ein vermindertes Wachstum sowie weniger und kleinere Ähren. Diese Mangelerscheinungen nahmen bei ausschließlicher Nitraternährung (3. und 4. Gefäß von links) deutlich zu. Trotz doppelter Stickstoffmenge (im Vergleich zu Gefäß 23) wiesen die Pflanzen des Gefäßes 25 ein helleres Blattgrün auf (als Ausdruck von Manganmangel) als die Pflanzen des Gefäßes 23.

Erläuterung

Manganverfügbarkeit und -aufnahme sind stark abhängig vom pH-Wert in der Rhizosphäre: Je höher der pH-Wert ist, um so niedriger ist die Manganaufnahme. Bei ausschließlicher Stickstoffernährung in Form von Ammonium wird der pH-Wert der Rhizosphäre stark erniedrigt (Gefäß links). Bei Ernährung mit Ammoniumnitrat (2. Gefäß von links) ist die Erniedrigung des pH-Wertes in der Rhizosphäre deutlich geringer, jedoch immer noch vorhanden. (Diese Erniedrigung kommt dadurch zustande, dass Ammonium stärker pH-erniedrigend als Nitrat pH-erhöhend wirkt). Reine Nitraternährung bewirkt dagegen in der Rhizosphäre eine pH-Ehöhung und damit eine verminderte Manganaufnahme.

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