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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1440 × 1054 px)

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Calciummangel bei Kürbis

Signatur
01.05.005
Ursprüngliche Signatur
Bu-Ca-56
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Infolge unzureichender Calciumversorgung der entsprechenden Gewebe kommt es zur Stängelweiche und zum Abknicken des Stängels kurz unterhalb der Sproßspitze. Die jüngsten Blätter bleiben im Wachstum zurück und werden nekrotisch.

Erläuterung

Ununterbrochen hohe Transpiration bewirkt Calciummangel, da das aufgenommene Calcium nicht in die wenig transpirierenden Pflanzenteile (Früchte, meristematische Gewebe) gelangen kann. Ursache hierfür ist, dass die großen Blätter aufgrund ihrer starken Transpiration einen stärkeren Wassersog ausüben als die Orte hoher Osmolarität in den Meristemen und Früchten. Erst nachts (nahezu keine Transpiration) wird das osmotische Gleichgewicht durch ständige Wasseraufnahme der Pflanze annähernd erreicht. Mit dem Wasser wird darin gelöstes Calcium in die Meristeme und Früchte transportiert. Gefördert wird Calciummangel auch durch Ammoniumernährung (infolge verminderter Osmolarität in der Pflanze) sowie hohe Salzkonzentration im Nährmedium. In beiden Fällen wird die Wasseraufnahme und damit auch die Calciumaufnahme der Pflanze gehemmt. Die Calciumionen werden nämlich zum Teil mit dem Wasserstrom auf apoplastischem Weg, d. h. über die Wurzelspitzen (Casparyscher Streifen nur unvollkommen ausgebildet), aufgenommen und in die Xylemgefäße transportiert.

Schlagworte

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