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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1802 × 1218 px)

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Calciummangel bei Mirabilis

Signatur
01.05.020
Ursprüngliche Signatur
Bu-Ca-196
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Calciummangel tritt insbesonders bei schwach transpirierenden Pflanzenteilen auf, hier dem Stängel der "Wunderblume" Mirabilis, was zu Stängelweiche und zum Stängelknicken führt.

Erläuterung

Da der Calciumbedarf in der Streckungszone besonders hoch ist, kommt es bei unzureichender Calciumversorgung und eingeschränkter Verlagerung in der Pflanze zum Auftreten von Calciummangel. Der Stängel der rechten Blüte ist bereits umgeknickt, der der linken zeigt bereits deutliche Schadsymptome. Das Umknicken des Stängels kann unter Umständen mit Kupfermangel verwechselt werden. Allerdings ist bei Kupfermangel die Turgeszenz betroffen, d.h. es treten Welkeerscheinungen auf, wohingegen bei Calciummangel die Turgeszenz der Blüte erhalten bleibt. Erster Hinweis auf Calciummangel im Sprossbereich ist das "glasig werden" der Streckungszone (siehe Bildnummer 81). Zur Vermeidung der Schadsymptome geeignete Maßnahmen sind: Ständiger Wechsel von hoher und niedriger Transpiration, Vermeidung hoher Kalium- und Natriumkonzentrationen in der Rhizosphäre sowie Vermeidung von Ammoniumernährung.

Vergleiche auch

Schlagworte

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