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Chloroplastenabbau infolge von Stickstoffmangel bei Paprika
- Signatur
- 01.01.048
- Ursprüngliche Signatur
- He-M-104-126-N
- Bildnachweis
- Charlotte Hecht-Buchholz
Bildinhalt
Das Bild zeigt Chloroplastenausschnitte von Blattzellen (Mesophyll) einer Paprikapflanze, links bei ausreichender Stickstoffversorgung, rechts bei Stickstoffmangel. Es ist zu erkennen: Bei ausreichender Stickstoffversorgung sind die Granastapel und die Stromathylakoide gut entwickelt (links); bei Stickstoffmangel (rechts) zeigen die Chloroplasten starke Abbauerscheinungen: die Thylakoide sind desorganisiert, es treten zahlreiche Lipidglobuli auf, außerdem dreieckige Carotinoidkristalle (wie bei den Chromoplasten eines Herbstblattes). Bemerkenswert sind auch langgestreckte, parallel gelagerte sog. Sekundärthylakoide.
Erläuterung
Montage von 2 elektronenmikroskopischen Aufnahmen (M = 1 µm). Die Lipidtropfen und die Carotinoidkristalle sind die Folge des Abbaus von Thylakoidmembranen infolge von Stickstoffmangel. Diese Abbauerscheinungen sowie die parallel gelagerten, sogenannten Sekundärthylakoide werden auch bei den sog. Chromoplasten beobachtet, die bei der Herbstverfärbung von Blättern aus den Chloroplasten entstehen. Makroskopisch sind die älteren Blätter bei Stickstoffmangel gelblich gefärbt, häufig auch mit einem Orange-Ton (durch Carotin bedingt).
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Schlagworte
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