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Kaliummangel bei Weinrebe
- Signatur
- 01.03.145
- Ursprüngliche Signatur
- Be-K-159
- Bildnachweis
- Werner Bergmann
Bildinhalt
Das Bild zeigt Weintrauben von Weinrebstöcken mit ausreichender (links) und unzureichender Kaliumversorgung (rechts). Es ist ersichtlich, dass bei Kaliummangel sowohl die Beeren als auch die Trauben kleiner sind.
Erläuterung
Kaliummangel bewirkt neben der Ertragsminderung auch eine Qualitätsminderung, da die Synthese organischer Säuren und damit deren Gehalt im Traubensaft vermindert ist. Dieser Befund lässt sich folgendermaßen erklären: Hohe Kaliumaufnahme bedeutet Protonenabgabe in den Apoplasten und pH-Anstieg im Cytoplasma. Einer pH-Erhöhung im Cytoplasma wird aber sofort entgegengewirkt durch die Synthese organischer Säuren (Carboxylierung, "pH-stat"). Demgegenüber ist bei Kaliummangel die Synthese organischer Säuren weitgehend unterbunden.





