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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (1024 × 764 px)

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Kupfermangel bei Weizen, induziert durch hohe Stickstoffdüngung

Signatur
01.13.021
Ursprüngliche Signatur
Be-Cu-528
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Sommerweizen wurde auf einem Cu-armen Niedermoorboden (Cu-Gehalt nach Westerhoff: 0.6 mg Cu/Liter) in Mitscherlich-Gefäßen kultiviert und zwar bei einer Stickstoffgabe von 0,2 (links), 0,9 (Mitte) und 3,4 (Gefäß rechts) g/Gefäß. Der Kornertrag (g/Gefäß) verminderte sich mit steigender Stickstoffgabe: 16,1 (niedrige N-Gabe), 1,2 (mittlere N-Gabe); 0,2 (hohe N-Gabe). Die Ähren der Pflanzen mit der mittleren N-Gabe sind weitgehend taub. Bei der hohen N-Gabe wurde nur ein Teil der Ähren geschoben.

Erläuterung

Reduzierter Stickstoff (vor allem in Form der Proteine) mindert die physiologische Verfügbarkeit von Kupfer in der Pflanze, weil das Kupfer durch Chelatisierung an einem bestimmten Ort festgehalten wird und nicht in ausreichender Menge an die Bedarfsorte gelangen kann. Dadurch wird Kupfermangel induziert.

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