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Kupfermangel bei Hafer
- Signatur
- 01.13.022
- Ursprüngliche Signatur
- Be-Cu-529
- Bildnachweis
- Werner Bergmann
Bildinhalt
Haferpflanzen wurden in Mitscherlich-Gefäßen auf Cu-armen Niedermoorboden kultiviert und zwar mit folgenden Cu-Gaben (von links nach rechts; in mg/Gefäß): 0; 0,5; 2,5; 10; 50; 250. Bei unterlassener Kupferdüngung (Gefäß links) wurden keine Rispen geschoben und das Wachstum war stark gehemmt. Erst bei der Cu-Gabe von 10 mg/Gefäß trat keine Wachstumshemmung mehr auf. Der Kornertrag war jedoch im Vergleich zu ausreichender Cu-Versorgung (50 bzw. 250 mg Cu/Gefäß) vermindert. Rispen waren ab der Cu-Stufe 2,5 mg/Gefäß vorhanden.
Erläuterung
Kupfermangel beeinträchtigt die generative Entwicklung der Pflanze stärker als die vegetative Entwicklung. Bei sehr starkem Kupfermangel ist jedoch auch die vegetative Entwicklung beeinträchtigt (Bild).





