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Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (996 × 840 px)

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Kupfermangel bei Lein

Signatur
01.13.035
Ursprüngliche Signatur
Be-Cu-543
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Leinpflanzen aus einem Gefäßversuch mit Niedermoorboden (4,5 Liter/Gefäß) und zwar bei Cu-Gaben (in mg/Gefäß) von 200 (links), 5 (Mitte) und 0 (rechts). Wie ersichtlich, ist bei Kupfermangel (Mitte und rechts) sowohl das generative (fehlende Samenkapseln) als auch das vegetative Wachstum (Wachstumshemmung; Absterben der Blätter) beeinträchtigt.

Erläuterung

Von allen Frucharten, die in Mitteleuropa von praktischer Bedeutung sind, stellt der Lein die höchsten Anforderungen an die Kupferversorgung des Bodens bzw. weist Lein die niedrigste Kupfereffizienz auf. Dies beruht auf seinem geringen Kupfer-Aneignungsvermögen und auf seinem relativ hohem Kupferbedarf. Da der Niedermoorboden der Pflanze nur sehr wenig Kupfer liefert, sind im vorliegenden Fall (siehe Bild) generatives und vegetatives Wachstum stark beeinträchtigt.

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