Zum Inhalt springen
Bild: Werner Bergmann, Jena Originaldatei herunterladen (1292 × 890 px)

Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.

Kupfermangel bei Lein

Signatur
01.13.036
Ursprüngliche Signatur
Be-Cu-544
Bildnachweis
Werner Bergmann

Bildinhalt

Das Bild zeigt Leinpflanzen aus einem Gefäßversuch mit Niedermoorboden (4,5 Liter/Gefäß) und zwar bei Cu-Gaben (in mg/Gefäß) von 200 (links) und 5 (rechts). Wie ersichtlich, ist bei Kupfermangel (rechts) sowohl das generative (fehlende Samenkapseln) als auch das vegetative Wachstum (fehlende Verzweigung und Entfaltung der Blätter; Absterben der Blätter) beeinträchtigt. Außerdem sind die Blattspitzen der Mangelpflanze weißgelb gefärbt ("Weißspitzigkeit").

Erläuterung

Von allen Frucharten, die in Mitteleuropa von praktischer Bedeutung sind, stellt der Lein die höchsten Anforderungen an die Kupferversorgung des Bodens bzw. weist Lein die niedrigste Kupfereffizienz auf. Dies beruht auf seinem geringen Kupfer-Aneignungsvermögen und auf seinem relativ hohem Kupferbedarf. Da der Niedermoorboden der Pflanze nur sehr wenig Kupfer liefert, sind im vorliegenden Fall (siehe Bild) generatives und vegetatives Wachstum stark beeinträchtigt.

Vergleiche auch

Schlagworte

Mehr zum Thema Kupfer

Kupfermangel bei Lein