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Kupfermangel bei Lein
- Signatur
- 01.13.036
- Ursprüngliche Signatur
- Be-Cu-544
- Bildnachweis
- Werner Bergmann
Bildinhalt
Das Bild zeigt Leinpflanzen aus einem Gefäßversuch mit Niedermoorboden (4,5 Liter/Gefäß) und zwar bei Cu-Gaben (in mg/Gefäß) von 200 (links) und 5 (rechts). Wie ersichtlich, ist bei Kupfermangel (rechts) sowohl das generative (fehlende Samenkapseln) als auch das vegetative Wachstum (fehlende Verzweigung und Entfaltung der Blätter; Absterben der Blätter) beeinträchtigt. Außerdem sind die Blattspitzen der Mangelpflanze weißgelb gefärbt ("Weißspitzigkeit").
Erläuterung
Von allen Frucharten, die in Mitteleuropa von praktischer Bedeutung sind, stellt der Lein die höchsten Anforderungen an die Kupferversorgung des Bodens bzw. weist Lein die niedrigste Kupfereffizienz auf. Dies beruht auf seinem geringen Kupfer-Aneignungsvermögen und auf seinem relativ hohem Kupferbedarf. Da der Niedermoorboden der Pflanze nur sehr wenig Kupfer liefert, sind im vorliegenden Fall (siehe Bild) generatives und vegetatives Wachstum stark beeinträchtigt.





