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Symptome von Zink- und Kupfertoxizität bei Hafer
- Signatur
- 01.15.109
- Ursprüngliche Signatur
- Fi-11(Zn-Cu-Tox)
- Bildnachweis
- Arnold Finck
Bildinhalt
Das Bild zeigt Blätter von Haferpflanzen (Herkunft: Okertal/Harz; Jahr: 1972) mit von links nach rechts zunehmend ausgeprägten Symptomen von Zink- und Kupfertoxizität: Streifenchlorosen (2. Blatt von links); nahezu völlige Vergilbung des Blattes (Blatt, ganz rechts). Links: Blatt einer ungeschädigten Pflanze.
Erläuterung
Mit dem Hochwasser des Flusses Innerste wurden jahrzehntelang beträchtliche Zink- und Kupfermengen auf die angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen transportiert. Eine allmähliche Zink- und Kupferanreicherung im Boden war die Folge. Durch Aufkalkung, organische Düngung und hohe Phosphatgaben lässt sich diese Toxizität zumindest vorübergehend abschwächen oder sogar beseitigen. Langfristig wäre die Abtragung des kontaminierten Bodens die beste Lösung. Die Symptome von Zink- und Kupfertoxizität ähneln denen von Eisenmangel. Das ist verständlich, da Zink- und Kupfertoxizität Eisenmangel induzieren kann (Eisen wird im Stoffwechsel zumindest zum Teil durch Zink und Kupfer verdrängt). Duch den Bau von Talsperren ist inzwischen die Hochwassergefahr weitgehend gebannt.





