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Bild: Arnold Finck, Kiel Originaldatei herunterladen (1905 × 1314 px)

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Zink- und Kupfertoxizität bei Getreide

Signatur
01.15.108
Ursprüngliche Signatur
Fi-10(Zn-Cu-Tox)
Bildnachweis
Arnold Finck

Bildinhalt

Das Bild zeigt Getreidebestände in der Nähe des Flusses Innerste (Harz) mit stark ausgeprägten Symptomen von Zink- und Kupfertoxizität (Vordergrund und linke Bildhälfte, Mitte): nahezu der gesamte Spross der Pflanzen ist stark chlorotisch. Im Bildhintergrund sind ungeschädigte Pflanzen zu erkennen, die sich durch ihr intensives Blattgrün deutlich abheben.

Erläuterung

Abbau und Verhüttung von Schwermetallen (insbesondere von Kupfer und Zink) führten dazu, dass die Böden großer Gebiete des Harzes schwermetallbelastet sind. Langjährige Überschwemmungen (Hochwasser des Flusses Innerste) transportierten erhebliche Zink- und Kupfermengen, meist in Form von Sedimenten, auf die angrenzenden Felder. Als Folge treten bei Pflanzen Wachstumshemmungen und Schädigungen (meist Chlorosen) als Folge von Schwermetall-Toxizität auf. Durch Aufkalkung, organische Düngung und hohe Phosphatgaben lässt sich diese Toxizität zumindest vorübergehend abschwächen oder sogar beseitigen. Langfristig wäre die Abtragung des kontaminierten Bodens die beste Lösung. Die Symptome von Zink- und Kupfertoxizität ähneln denen von Eisenmangel. Das ist verständlich, da Zink- und Kupfertoxizität Eisenmangel induzieren kann (Eisen wird im Stoffwechsel zumindest zum Teil durch Zink und Kupfer verdrängt). Durch den Bau von Talsperren ist inzwischen die Hochwassergefahr weitgehend gebannt.

Bemerkungen

Hodenberg Diss 1973

Vergleiche auch

Schlagworte

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