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Schattierung verhindert durch starke Lichteinwirkung verursachte Chlorosen
- Signatur
- 01.15.105
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Zn-05
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Das Bild zeigt Blätter eines Grapefruitbaumes und zwar von schattierten (links) und unschattierten Zweigen (rechts). Die Beleuchtungsstärke betrug 2000 Lux (schattiert) bzw. 90 000 Lux (nicht schattiert). Es ist ersichtlich, dass bei den schattierten Blättern (links) keine Chlorosen auftreten.
Erläuterung
Blätter, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, enthalten viele Sauerstoffradikale, die zu Chlorosen führen. Demgegenüber werden in schattierten Blättern nur wenige Sauerstoffradikale gebildet, so dass diese Blätter von dunkelgrüner Farbe sind. Die Sauerstoffradikale werden durch verschiedene Superoxid-Dismutasen (SOD) unschädlich gemacht. Im vorliegenden Fall scheint ein Mangel an Zn-SOD mitverantwortlich zu sein für die Chlorosenbildung, da der Boden nur wenig verfügbares Zink enthielt. So ist zu vermuten, dass durch eine Zink-Blattapplikation ein ähnlicher Effekt wie bei der Schattierung erreicht wird.
Bemerkungen
Bildautor: Prof. Cakmak (Türkei)
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Schlagworte
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