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Schattierung verhindert durch starke Lichteinwirkung verursachte Chlorosen
- Signatur
- 01.15.104
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Zn-03
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Das Bild zeigt einen durch starke Lichteinwirkung chlorosegeschädigten Mandarinenbaum in der Türkei. Etwa die Hälfte der Blätter (der untere Teil des Sprosses) wurde schattiert, d.h. mit einem Stoffnetz abgeschattet. Die Beleuchtungsstärke betrug 90 000 Lux (nicht schattiert) bzw. 2000 Lux (schattiert). Es ist ersichtlich, dass bei den schattierten Blättern keine Chlorosen auftraten.
Erläuterung
Blätter, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, enthalten viele Sauerstoffradikale, die zu Chlorosen führen. Demgegenüber werden in schattierten Blättern nur wenige Sauerstoffradikale gebildet, so dass diese Blätter von dunkegrüner Farbe sind. Die Sauerstoffradikale werden durch verschiedene Superoxid-Dismutasen (SOD) unschädlich gemacht. Im vorliegenden Fall scheint ein Mangel an Zn-SOD mitverantwortlich zu sein für die Chlorosenbildung, da der Boden nur wenig verfügbares Zink enthielt. So ist zu vermuten, dass durch eine Zink-Blattapplikation ein ähnlicher Effekt wie bei der Schattierung erreicht wird.
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Schlagworte
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