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Prof. Dr.agr. habil.

Volker Römheld

Institut für Pflanzenernährung der Universität Stuttgart-Hohenheim

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Kurzbiografie

Geburtsjahr: 1941. Berufsausbildung als Gärtner; 1963 bis 1964 Tätigkeit als Chemieingenieur, anschließend Studium der Gartenbauwissenschaften an der TU Berlin; Abschluss als Dipl.-Agraringenieur 1970 ("Sehr gut"). 1971 bis 1972 Tätigkeit am Botanischen Institut der Universität Leeds. 1979 Dissertation an der TU Berlin bei Prof. Marschner zum Thema: "Mechanismus der Aufnahme und Verlagerung von Eisenchelaten bei höheren Pflanzen". 1979 bis 1988 Privat-Dozent und C3-Professor an der Universität Hohenheim. 1988 Habilitation zum Thema: "Eisenmangelchlorose: Verbreitung, Ursachen und Behebung". Erhalt der venia legendi für das Fach Pflanzenernährung. Seit 1988 Professor für das Fach Pflanzenernährung. März 2007: Ausscheiden aufgrund des Erreichens der Altersgrenze (Ruhestand).

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Hochschullehrer und Forscher. Bedeutsame Forschungsergebnisse, vor allem aufgrund hervorragend konzipierter und durchgeführter Experimente. Publikationen auf dem Gebiet der Pflanzenernährung, insbesondere zur Eisenernährung der Kulturpflanzen: Aufklärung der Mechanismen der Eisenaneignung der Pflanzen aufgrund unterschiedlicher Wurzel-Exsudation: Protonen (= Strategie-I-Pflanzen) und Phytosiderophore (= Strategie-II-Pflanzen); Sichtbarmachung der Veränderungen des pH-Wertes in der Rhizosphäre mit Hilfe der Agar-Agar-Technik; Aufklärung der Rolle von Bikarbonat bei der Entstehung der Eisenchlorose; Bedeutung des apoplastischen Eisens für die Eisenernährung der Pflanze. Aufgrund dieser Leistungen wurde Prof. Römheld zu einem international bekannten Experten für alle die Eisenernährung der Pflanze betreffenden Fragen. Wertvolle Ergebnisse erzielte Prof. Römheld auch auf dem Gebiet der Schwermetallentgiftung von Böden mittels Anbau von Pflanzen, die Schwermetalle akkumulieren ("Phytoremediation").

Bilder

Ständig hohe Transpiration (Licht) bewirkt Calciummangel01.05.063Dauernde (ununterbrochene) Luftbewegung bewirkt Calciummangel01.05.064Verminderung der Luftbewegung (Folie) verbessert Calciumversorgung01.05.065Eisenmangel bei Weinrebe: genotypische Unterschiede01.11.016Niedrige Temperatur verstärkt Eisenmangel bei Weinrebe01.11.021Eisenmangel bei Sonnenblume01.11.027Eisenmangel bei Gurke01.11.028Niedrige Temperatur induziert und verstärkt Eisenmangel bei Erdnuss01.11.029Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit guter Eisendüngewirkung bei Paprika01.11.030Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit mäßiger Eisendüngewirkung bei Buschbohne01.11.031Dialysemembran verhindert Düngewirkung von Fe-III-Hydroxid bei Hafer01.11.032Dialysemembran verhindert Düngewirkung von Fe-III-Hydroxid nicht (Sonnenblume)01.11.033Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit Eisendüngewirkung bei Tomate01.11.034Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit Eisendüngewirkung bei Tabak01.11.035Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit guter Eisendüngewirkung bei Sonnenblume01.11.036Hohes Phosphatangebot in der Nährlösung schwächt Eisenreduktion01.11.037Steigendes Angebot von Eisen(III)-Hydroxid in der Nährlösung bewirkt Braunverfärbung der Wurzeln und erhöht die Eisendüngewirkung01.11.038Phosphat induziert Eisenmangel; Zusatz von Sand zur Nährlösung (Sandkultur) verbessert Eisenaufnahme der Pflanze01.11.039Eisenmangel und partieller Eisenmangel bei Mais01.11.040Hoher pH-Wert induziert und verstärkt Eisenmangel bei Mais01.11.041Düngewirkung von Eisen-EDTA und Eisen(III)-hydroxid bei Weinrebe01.11.042Eisenineffizienz einer Tomaten-Mutante01.11.047Kichererbsen-Genotypen mit unterschiedlicher Eiseneffizienz01.11.051Alkalische Genotypen sind eiseneffizienter als saure Genotypen01.11.053

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