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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1785 × 1251 px)

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Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit guter Eisendüngewirkung bei Paprika

Signatur
01.11.030
Ursprüngliche Signatur
Hh-09.04
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Paprikapflanzen wurden in kompletter Nährlösung angezogen, dann umgesetzt auf Nährlösung mit Fe-EDTA (Gefäß links), Nährlösung mit Fe(III)-Hydroxid ("anorg. Fe") (Mitte) und eisenfreier Nährlösung (rechts). Nach etwa 14 Tagen (obiges Foto) wiesen die Blätter der Pflanzen auf eisenfreier Nährlösung starke Chlorosen infolge von Eisenmangel auf, insbesondere die jüngeren Blätter. Die Pflanzen der Fe-EDTA-Variante (linkes Gefäß) waren völlig frei von Chlorosen, während die Pflanzen der Variante "anorg. Fe" (Bildmitte) nahezu chlorosefrei waren.

Erläuterung

Die Fe-Düngewirkung von Fe-EDTA war nur geringfügig besser als die von Fe(III)-Hydroxid. Die Paprikapflanze kann also das im Fe(III)-Hydroxid enthaltene Eisen für ihren Stoffwechsel nutzbar machen. Die Buschbohnenpflanze kann dies nur in geringem Maße (vgl. Bild 550). Die Paprikapflanze ist also Fe-effizienter als die Buschbohnenpflanze. Diese höhere Fe-Effizienz könnte auf Unterschiede in der Durchlässigkeit der Wurzelzellwände für Fe(III)-Hydroxid zurückzuführen sein, aber auch auf Unterschiede in der Protonenabscheidung der Wurzel. Denn beide Faktoren beeinflussen die Reduktion von Fe(III) des Fe(III)-Hydroxids, die an der Oberfläche der Plasmammbran stattfindet, erheblich. Generell gilt: Die Überlegenheit der Fe-Düngewirkung von Fe-EDTA gegenüber anorganischem Eisen ist bei Bodenkultur stärker ausgeprägt als in Nährlösung, weil Fe(III) erst von der Bodenmatrix gelöst werden muss, während es im vorliegenden Fall als Fe(III)-Hydroxid vorliegt.

Vergleiche auch

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