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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1806 × 1275 px)

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Dialysemembran verhindert Düngewirkung von Fe-III-Hydroxid bei Hafer

Signatur
01.11.032
Ursprüngliche Signatur
Hh-09.06
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Haferpflanzen wurden in Nährlösung kultiviert und zwar ohne Eisen (Gefäß links), mit Fe-III-Hydroxid in der Dialysemembran (2. Gefäß von links), mit Fe-III-Hydroxid (ohne Dialysemembran) (3. Gefäß von links) und mit Fe-EDTA in der Nährlösung (Gefäß rechts). Die Dialysemembran ist für Fe(III)-Hydroxid nicht durchlässig. Es ist deutlich sichtbar: Das in die Membran eingeschlossene Fe-III-Hydroxid konnte die Chlorosen weder beheben noch abschwächen, zeigte also keinerlei Eisendüngewirkung. Das nicht in die Membran eingeschlossene Fe-III-Hydroxid zeigte demgegenüber (wie auch Fe-EDTA) eine gute Düngewirkung, die die Chlorosen völlig verschwinden ließ.

Erläuterung

Anliegen des Versuches war es, die Hypothese zu prüfen, ob die Wurzeln zum Fe-III-Hydroxid unmittelbaren Kontakt haben müssen, um daraus Eisen mobilisieren und aufnehmen zu können. Das Versuchsergebnis erhärtet diese Hypothese. Das Ergebnis steht in Übereinstimmung mit dem Ergebnis des Nährlösungs-Sand-Experimentes (siehe Bild 558); es steht aber im Widerspruch zur Aussage von Bild 552.

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