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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1737 × 1197 px)

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Eisen-III-Hydroxid in Nährlösung mit mäßiger Eisendüngewirkung bei Buschbohne

Signatur
01.11.031
Ursprüngliche Signatur
Hh-09.05
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Buschbohnenpflanzen wurden in kompletter Nährlösung angezogen, dann umgesetzt auf Nährlösung mit Fe-EDTA (Gefäß links), Nährlösung mit Eisen(III)-Hydroxid ("anorg. Fe") (Mitte) und eisenfreier Nährlösung (rechts). Nach etwa 3 Wochen (obiges Foto) kam es bei den Pflanzen auf eisenfreier Nährlösung infolge starker Eisenmangelchlorosen zum Absterben des Vegetationskegels und der jüngeren Blätter (Gefäß rechts). Die Pflanzen der Fe-EDTA-Variante (linkes Gefäß) waren völlig frei von Chlorosen, während bei den Pflanzen der Variante "anorg. Fe" (Bildmitte) alle jüngeren Blätter stark chlorotisch waren.

Erläuterung

Die Fe-Düngewirkung von Fe-EDTA war deutlich besser als die von Eisen-III-Hydroxid ("anorg. Fe"). In beiden Fällen handelte es sich um 3-wertiges Eisen. Dies bedeutet, dass das Fe(III) in beiden Fällen an der Plamamembran (Wurzel) zu Fe(II) reduziert werden muß. Die Eisen-Anlieferung an die Plasmamembran ist jedoch begünstigt, wenn Eisen in chelatisierter (gut löslicher) Form vorliegt. Dagegen liegt bei "anorg. Fe" das Eisen als Suspension von Fe(III)-Hydroxid in der Nährlösung vor und kann die Plasmamembranen der Wurzeln nicht so gut erreichen. Dass Eisen-III-Hydroxid bei Buschbohne (obiges Bild) weniger düngewirksam war als bei Paprika (vgl. Bild 549), könnte auf Unterschiede in der Durchlässigkeit der Wurzelzellwände, aber auch auf Unterschiede in der Protonenabgabe der Wurzeln zurückzuführen sein.

Vergleiche auch

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