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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1308 × 1956 px)

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Eisenmangel und partieller Eisenmangel bei Mais

Signatur
01.11.040
Ursprüngliche Signatur
Hh-09.13
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Die Wurzeln einer Maispflanze wurden in Nährlösung mit Hilfe der sogenannten split-root-Technik entweder vollständig (alle Wurzeln; Blatt einer solchen Pflanze in Bildmitte) oder nur teilweise (nur ein Teil der Wurzeln; Blatt einer solchen Pflanze im Bild links und rechts) einer unzureichenden Eisenversorgung ausgesetzt. Während bei dem Blatt in Bildmitte alle Teile des Blattes chlorotisch sind, sind bei den übrigen Blättern nur Teile des Blattes infolge von Eisenmangel chlorotisch und zwar entweder nur der Bereich der Mittelrippe (links im Bild) oder aber nur eine Blatthälfte (rechts im Bild).

Erläuterung

Eisenmangel beeinträchtigt die Protein- und Chlorophyllsynthese, so dass Chlorosen entstehen. Der Befund, dass nur einzelne Blätter oder - wie hier - Teile eines Blattes chlorotisch sind ("Partieller Eisenmangel"), ist darauf zurückzuführen, dass bestimmte Sprossteile (auch Blatthälften) stets nur von bestimmten Wurzeln versorgt werden. Auch bei Pflanzen, die auf Boden wachsen, ist diese Erscheinung anzutreffen. Sie ist auf unterschiedliche Bodeneigenschaften (oftmals Bodenverdichtungen) zurückzuführen. Vgl. Bild 585: Eisenmangel an einzelnen Ästen eines Ahornbaumes.

Vergleiche auch

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