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Düngewirkung von Eisen-EDTA und Eisen(III)-hydroxid bei Weinrebe
- Signatur
- 01.11.042
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-09.16
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Das Bild zeigt 3 Weinrebpflanzen im Wasserkulturversuch, wobei die Nährlösung kein Eisen (links) oder als einzige Eisenquelle entweder Fe-EDTA (Mitte) oder Eisen(III)-Hydroxid (rechts) enthielt. Bei unterlassener Eisendüngung traten starke Chlorosen und eine starke Wachstumshemmung auf (linkes Gefäß). Fe-EDTA und Fe(III)-Hydroid verhinderten die Chlorosen und die Wachstumshemmung weitgehend; dabei wirkte Fe-EDTA nur geringfügig besser als Fe(III)-Hydroxid.
Erläuterung
Fe-EDTA ist in Wasser gut löslich und dürfte dadurch in etwas größerer Rate in den Wurzelapoplasten eindringen (und dann am Plasmalemma zu Fe(II) reduziert werden) als das in Wasser unlösliche, aber als Suspension sehr fein verteilte Fe(III)-Hydroxid. Bei Bodenkultur ist die Überlegenheit von Fe-EDTA gegenüber Fe(III)-Hydroxid hinsichtlich der Fe-Düngewirkungg stärker ausgeprägt, weil die Bodenmatrix Fe(III)-Hydroxid stärker adsorbiert als Fe-EDTA.
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