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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1188 × 1440 px)

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Niedrige Temperatur verstärkt Eisenmangel bei Weinrebe

Signatur
01.11.021
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-02
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Weinrebpflanzen wurden in Gefäßen mit karbonathaltigem Boden bei unterschiedlicher Temperatur kultiviert. Bei 24 Grad Celsius (linkes Gefäss) waren keine oder nur sehr schwach ausgeprägte Eisenchlorosen zu erkennen. Demgegenüber bewirkte die niedrigere Temperatur von 14 Grad starke Chlorosen (rechtes Gefäss).

Erläuterung

Die Rebe (Strategie-I-Pflanze hinsichtlich Eisenaneignung) nimmt das Eisen in 2-wertiger Form auf. Für die Reduktion von 3-wertigem Eisen benötigt sie Energie und Protonen. Bei niedrigerer Temperatur scheidet die Pflanze aber weniger Protonen ab und erzeugt aufgrund der geringeren Atmung weniger Energie (NADH und NADPH) als bei hoher Temperatur. Beides bewirkt eine verminderte Eisenaufnahme der Pflanze und führt zu Chlorosen. Die bei niedrigen Temperaturen auftretende Eisenchlorose bezeichnet man auch als Kältechlorose.

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