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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1728 × 1144 px)

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Ständig hohe Transpiration (Licht) bewirkt Calciummangel

Signatur
01.05.063
Ursprüngliche Signatur
Hh-03.05
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Gurkenpflanzen wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar einmal bei bei diurnalem Lichtrhythmus (tags Licht; nachts ohne Beleuchtung) (Gefäß links; Kontrolle) und zum anderen bei Dauerlicht (Gefäß rechts). Es ist ersichtlich, dass bei diurnalem Beleuchtungsrhythmus die Pflanze frei von Calciummangelsymptomen ist (links), während Dauerlicht Calciummangelsymptome (u.a. Absterben der Sproßspitze) bewirkt (rechts).

Erläuterung

Da Calcium nicht phloemmobil ist, wird es hauptsächlich über die Xylemgefäße zu den meristematischen Geweben geleitet. Bei Dauerlicht kann sich infolge starker, ununterbrochener Transpiration kein Wurzeldruck aufbauen. Auch im Spross wird das osmotische Gleichgewicht nicht erreicht. Somit kann Xylemsaft nicht in die meristematischen Gewebe gepresst werden. Wird jedoch die Transpiration stark herabgesetzt, z. B. infolge Temperaturabsenkung infolge Nichtbeleuchtung, so nimmt die Wurzel mehr Wasser auf als durch Transpiration verloren geht, so dass sich ein erhöhter Druck in Wurzel und Spross aufbauen kann. Die Folge ist, dass Xylemsaft und damit Calcium in die Meristeme gepresst und so Calciummangel verhindert wird. (Oft tritt als weitere Folge eines hohen Wurzel- und Sprossdruckes Guttation auf). Die Verminderung der Transpiration kann auch durch Erhöhung der Luftfeuchtigkeit erreicht werden (vgl. Bild 680).

Vergleiche auch

Schlagworte

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