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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1864 × 1228 px)

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Dauernde (ununterbrochene) Luftbewegung bewirkt Calciummangel

Signatur
01.05.064
Ursprüngliche Signatur
Hh-03.06
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Gurkenpflanzen wurden in Gefäßen mit Boden bei diurnalem Beleuchtungsrhythmus (tags: Licht; nachts: dunkel) kultiviert und zwar einmal bei ständig stehender Luft (keine Luftbewegung; Gewölbekeller; links im Bild) und zum anderen bei ständig starker Luftumwälzung (Wind; Klimakammer, Neubau; rechts im Bild). Deutlich ist zu erkennen: Während bei stehender Luft (links) keine Calciummangelsymptome an der Pflanze auftraten, bewirkte die ständige, starke Luftumwälzung (trotz des diurnalen Beleuchtungsrhythmusses!) stark ausgeprägte Symptome von Calciummangel (Gefäß, rechts).

Erläuterung

Die Wachstumsbedingungen der beiden Pflanzen (Bild) unterschieden sich nur hinsichtlich der Luftumwälzung. Deshalb ist der Calciummangel (rechte Pflanze) allein auf die ununterbrochene Luftumwälzung zurückzuführen. Ständige Luftbewegung bedeutet nämlich ständig erhöhte Transpiration, also auch erhöhte Transpiration während der Nacht. Infolge des ständigen Wasserverlustes kann sich in Wurzel und Spross kein erhöhter Druck aufbauen. Ein solcher Druck wäre jedoch nötig, um mit dem Xylemsaft genügend Calcium in die Meristeme zu pressen. Calciummangel ist die Folge (rechtes Gefäß). Demgegenüber wird bei ständig stehender Luft und der damit verbundenen niedrigen Transpiration ein erhöhter Wurzel- und Sprossdruck aufgebaut, der das Calcium mit dem Xylemsaft in die Meristeme presst und dadurch Calciummangel verhindert (linkes Gefäß).

Vergleiche auch

Schlagworte

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