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Alkalische Genotypen sind eiseneffizienter als saure Genotypen
- Signatur
- 01.11.053
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-10.11
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Ein alkalischer und ein saurer Ökotyp von Gamander-Ehrenpreis wurden bei unterschiedlichem Eisenangebot in Nährlösung kultiviert, wobei Eisen stets als Fe(III)-EDTA angeboten wurde. Bei einem Fe-Angebot von 20 µM war der alkalische Ökotyp nahezu frei von Chlorosen (Gefäß links), während der saure Ökotyp starke Eisen-Chlorosen aufwies (Gefäß Mitte). Sogar bei einem Fe-Angebot von 100 µM sind bei dem sauren Ökotyp noch schwache Chlorosen zu erkennen.
Erläuterung
Der alkalische Ökotyp hat sich über lange Zeiträume hinweg an die bei alkalischen Böden erschwerte Eisenmobilisierung allmählich angepasst: Wurzelepidermis mit ausgeprägtem Zellwand-Labyrinth (Transferzellen), vermehrte Protonenabscheidung in den Wurzelapoplasten etc. Bei dem sauren Ökotyp war dagegen diese Anpassung nicht erforderlich, weil die Eisenverfügbarkeit bei niedrigem pH-Wert des Bodens stets gut war.
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