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Genotypische Unterschiede in der Eiseneffizienz der Weinrebe
- Signatur
- 01.11.055
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-10.13
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Verschiedene Rebsorten wurden unmittelbar nebeneinander in hügeligem Gelände (Winnetal bei Heilbronn; Württemberg) kultiviert. Der Boden war reich an verfügbarem Eisen; die Bedingungen für die Eisenaufnahme der Pflanze ware jedoch ungünstig: hoher pH-Wert, keine krümelige Struktur der Ackerkrume. Die Rebsorten reagieren sehr unterschiedlich. Man erkennt sehr stark ausgeprägte Chlorosen (Bildmitte, links), schwache Chlorosen (Bildmitte, rechts) und völlige Chlorosefreiheit (rechts im Bild).
Erläuterung
Die stark unterschiedliche Eiseneffizienz der Rebsorten kommt vor allem durch Unterschiede in der Wurzelmorphologie und Wurzelexsudation zustande, ist also in starkem Maße von der Unterlage (und erst in zweiter Linie vom Edelreis) abhängig. Da die Behebung oder Verhinderung der Eisenchlorosen aufwendig und meist nicht erfogreich ist (die Chlorosen verschwinden nicht völlig), kommt der Auswahl geeigneter, d. h. Eisenmangel-resistender Sorten, große Bedeutung zu.
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