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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1872 × 1314 px)

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Kichererbsen-Genotypen mit unterschiedlicher Eiseneffizienz

Signatur
01.11.051
Ursprüngliche Signatur
Rö-Fe-22
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Zwei Kichererbsen-Genotypen, der an Eisenmangel gut angepaßte Genotyp "local" und der nicht an Eisenmangel angepasste und chloroseanfällige Genotyp "NEC", wurden auf Nährlösung bei niedriger Eisenversorgung (1 µM Fe in der Nährlösung; 1. und 2. Gefäß von links) und hoher Eisenversorgung (100 µM Fe in der Nährlösung) kultiviert. Eisen wurde jeweils in Form von Fe(III)-EDDHA (Sequestren 138 Fe) verabreicht. Bei hoher Eisenversorgung (3. und 4. Gefäß von links) waren beide Genotypen chlorosefrei. Bei niedriger Fe-Versorgung reagierten die beiden Genotypen jedoch sehr unterschiedlich: Während der Genotyp "local" ebenfalls chlorosefrei blieb, wiesen die Pflanzen des Genotyps "NEC" starke Fe-Chlorosen an den jüngeren Blättern auf.

Erläuterung

Die höhere Eiseneffizienz des Genotyps "local" (im Vergleich zum Genotyp "NEC") ist zurückzuführen auf eine größere Aktivität der Fe(III)-Reduktase aufgrund verstärkter Abscheidung von Protonen in den Wurzelapoplasten. Protonen begünstigen die Fe(III)-Reduktion, weil bei dieser Reaktion Protonen verbraucht werden.

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