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Kichererbsen-Genotypen mit unterschiedlicher Eiseneffizienz
- Signatur
- 01.11.051
- Ursprüngliche Signatur
- Rö-Fe-22
- Bildnachweis
- Volker Römheld
Bildinhalt
Zwei Kichererbsen-Genotypen, der an Eisenmangel gut angepaßte Genotyp "local" und der nicht an Eisenmangel angepasste und chloroseanfällige Genotyp "NEC", wurden auf Nährlösung bei niedriger Eisenversorgung (1 µM Fe in der Nährlösung; 1. und 2. Gefäß von links) und hoher Eisenversorgung (100 µM Fe in der Nährlösung) kultiviert. Eisen wurde jeweils in Form von Fe(III)-EDDHA (Sequestren 138 Fe) verabreicht. Bei hoher Eisenversorgung (3. und 4. Gefäß von links) waren beide Genotypen chlorosefrei. Bei niedriger Fe-Versorgung reagierten die beiden Genotypen jedoch sehr unterschiedlich: Während der Genotyp "local" ebenfalls chlorosefrei blieb, wiesen die Pflanzen des Genotyps "NEC" starke Fe-Chlorosen an den jüngeren Blättern auf.
Erläuterung
Die höhere Eiseneffizienz des Genotyps "local" (im Vergleich zum Genotyp "NEC") ist zurückzuführen auf eine größere Aktivität der Fe(III)-Reduktase aufgrund verstärkter Abscheidung von Protonen in den Wurzelapoplasten. Protonen begünstigen die Fe(III)-Reduktion, weil bei dieser Reaktion Protonen verbraucht werden.
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Schlagworte
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