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Manganüberschuss induziert Eisenmangel bei Sojabohne
- Signatur
- 01.12.184
- Ursprüngliche Signatur
- Horst-55-Mn
- Bildnachweis
- Walter. J. Horst
Bildinhalt
Sojabohnenpflanzen wurden auf einem stark sauren Standort (Feld) kultiviert. Die Pflanzen weisen starke Eisenmangelchlorosen auf: Chlorosen an den jüngeren Blättern mit deutlich abgesetzten grünen Blattadern.
Erläuterung
Niedriger pH-Wert begünstigt die Manganreduktion. Die entstehenden Mangan(II)-Ionen konkurrieren mit den Eisenionen und verdrängen diese sowohl bei der Aufnahme durch die Wurzeln als auch im Stoffwechsel der Pflanze. Eisenmangel ist die Folge (vgl. auch mit Bild 1607).
Vergleiche auch
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