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Mangan- und Bor-Blattapplikation vermindern Kartoffelschorfbildung
- Signatur
- 01.12.185
- Ursprüngliche Signatur
- Horst-20-Mn
- Bildnachweis
- Walter. J. Horst
Bildinhalt
Das Bild zeigt Kartoffelknollen mit starkem (links) und schwachem Kartoffelschorfbefall (rechts). Der Unterschied beruht darauf, dass die entsprechenden Pflanzen zum einen keine (links) und zum anderen eine Mangan- und Bor-Blattapplikation (rechts) erhielten. Der Schorfbefall zeigt sich in Form braunschwarzer, korkrissiger Flecken.
Erläuterung
Der Erreger des Kartoffelschorfes ist das Bakterium Streptomyces scabies. Hoher Boden-pH-Wert fördert den Befall. Bei pH-Werten < 5,5 tritt die Krankheit praktisch nicht mehr auf. Da bei hohem Boden-pH-Wert die Verfügbarkeit von Mangan und Bor vermindert ist, ist in vielen Fällen das Auftreten von Kartoffelschorf mit Mangan- und Bormangel verbunden, so dass eine entsprechende Düngung (hier: Blattapplikation) das Auftreten von Kartoffelschorf verhindert oder vermindert. Darüberhinaus wird ganz allgemein (also auchbei Nichtvorliegen von Mangel) durch eine Mangan- und Bordüngung die Resistenz gegen Schorfbefall erhöht.





