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Bild: Wolfgang Bussler, Berlin Originaldatei herunterladen (1668 × 1240 px)

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Zinkmangel bei Paprika

Signatur
01.15.001
Ursprüngliche Signatur
Bu-Zn-45
Bildnachweis
Wolfgang Bussler

Bildinhalt

Paprikapflanzen wurden in Gefäßen unter Zink-Mangelbedingungen angezogen. Wie ersichtlich ist, verfärben sich die jüngsten Blätter hellgelb bis weiß. Die Internodien sind verkürzt (hier nicht sichtbar).

Erläuterung

Bei Zinkmangel ist die Synthese von Indolylessigsäure (IES bzw. IAA) eingeschränkt, was eine Verkürzung der Internodien bewirkt. Zink weist eine mittlere Phloemmobilität auf; daher treten die Mangelsymptome nicht ausschließlich an den jüngeren Blättern auf. Wegen der starken Hellverfärbung der Blätter spricht man auch von Weißseuche. Bei Zinkmangel ist u. a. die Proteinsynthese (daher Anreicherung von Aminosäuren) und damit auch die Chlorophyllbildung gehemmt, was zu Chlorosen führt. Bei hoher Lichteinstrahlung werden die Chlorosen verstärkt, weil die Beseitigung der dabei gebildeten Sauerstoffradikale infolge einer zu geringen Aktivität der Zink-haltigen Superoxid-Dismutase (SOD) nicht mehr gewährleistet ist.

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