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Bild: Burkhard Sattelmacher, Kiel Originaldatei herunterladen (1658 × 1104 px)

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Kaliummangel bewirkt Welketracht bei Zuckerrübe

Signatur
01.03.064
Ursprüngliche Signatur
Sa-K-01

Bildinhalt

Zuckerrübenpflanzen wurden in Mitscherlich-Gefäßen mit Boden bei niedriger (K0, links), mittlerer (K1, Mitte) und ausreichender Kaliumversorgung (K2, rechts) kultiviert. Die Bodenfeuchtigkeit und die übrigen Wachstumsfaktoren waren bei den 3 Gefäßen gleich. Der Habitus der Pflanzen zur Mittagszeit (14 Uhr) lässt erkennen: Nur die ausreichend mit Kalium versorgte Pflanze (rechts) verfügt noch über einen ausreichenden Turgor. Mit abnehmender Kaliumversorgung der Pflanze (von rechts nach links) sinkt der Turgor und Welketracht tritt auf. Besonders stark ist die Welketracht bei niedriger Kaliumversorgung (K0, Gefäß links) ausgeprägt.

Erläuterung

Niedrige Kaliumversorgung bewirkt niedrige Osmolarität (= hohes osmotisches Potential) in den Blattvakuolen, wodurch sich der Wassersog der Pflanzenwurzeln und somit der Wasserentzug aus dem Boden verringert. Außerdem ist bei Kaliummangel der Mechanismus zum Schließen der Stomata beeinträchtigt, was mit erhöhter Transpiration und erhöhtem Wasserverlust verbunden ist.

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