Prof. Dr. rer.nat.habil.
Burkhard Sattelmacher
Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Universität Kiel
Kurzbiografie
Geboren 1947 in Kiel; Studium der Biologie (Botanik) an der Freien Universität Berlin; Promotion im Fach Pflanzenernährung bei Prof. Marschner an der TU Berlin. 4 Jahre Forschungsaufenthalt am Internationalen Kartoffelforschungszentrum in Lima, Peru. 1986 Habilitation an der Universität Hohenheim bei Prof. Marschner. 1985 Ruf auf eine Professur für Pflanzenernährung an der Universität Kiel; ab 1992 Voll-Professor und Leitung des Fachgebiets Pflanzenernährung an der Universität Kiel. Verstorben am 21.11.2005.
Wissenschaftliche Schwerpunkte
Die Schwerpunkte der Forschungstätigkeit von Prof. Sattelmacher lagen auf den Gebieten der Physiologie und Ökologie landwirtschaftlicher Nutzpflanzen: Wurzelphysiologie und Rhizosphäre; Nährstoffflüsse bei ökologischer und konventioneller Wirtschaftsweise; Stickstoffernährung, Nickel als Spurennährstoff, Wassernutzungseffizienz. Unter seinen zahlreichen Forschungsvorhaben fanden zwei von ihm initiierte und koordinierte Großforschungsprojekte internationale Beachtung: das DFG-Schwerpunktprogramm "Der Apoplast der höheren Pflanze" (1995 bis 2001) und das 2004 gestartete deutsch-chinesische Forschungsprojekt "Stoffflüsse in intensiv beweideten Steppen-Ökosystemen der Inneren Mongolei" ("MAGIM"). Gemeinsame Forschungsprojekte mit China, die von Prof. Sattelmacher initiiert und geleitet wurden, betreffen die Entwicklung von wassersparenden Anbauverfahren für Reis und die Verbesserung der Qualität von Grüntee und Gemüse. Prof. Sattelmacher leitete auch Forschungsprojekte in Südamerika, Westafrika, Israel und Palästina. Er war von 1996 bis 1999 Fachgutachter für Pflanzenernährung bei der DFG und seit 2002 Mitglied der DFG-Senatskommission für Stoffe und Resourcen in der Landwirtschaft.
Bilder
Aluminiumtoxizität induziert Phosphormangel01.02.086
Verfärbung des Rohbreis von Kartoffelknollen bei unterschiedlicher Kaliumversorgung01.03.001
Kaliummangel bewirkt Welketracht bei Zuckerrübe01.03.064
Welketracht bei Zuckerrübe im Feldbestand infolge von Kaliummangel01.03.065
Schwefelmangel bei Mais01.04.017
Schwefelmangel bei Mais01.04.018
Calciummangel bei Apfel01.05.040
Calciummangel bei Kartoffel01.05.041
Calciummangel bei Kartoffel01.05.042
Calciummangel bei Endivie01.05.043
Calciummangel bei Mais01.05.045
Eisenmangel bewirkt pH-Erniedrigung und Eisen(II) in der Rhizosphäre01.11.177
Natriumdüngung erhöht Sprosswachstum der Zuckerrübe01.21.001
Bodenacidität verhindert Wurzelwachstum02.02.001
Endodermis und Casparyscher Streifen04.01.001
Proteinbodys im Aleuron von Weizenkaryopsen04.01.003
Eisenverteilung in der Aleuronschicht einer Weizenkaryopse04.01.004
Endocytose: Wurzelzellen nehmen Hämoglobin aus der Nährlösung auf04.01.005
Transferzellen sind Parenchymzellen mit Zellwandprotuberanzen04.01.006
Bildung einer Seitenwurzel04.01.007
Transferzelle aus dem Wurzelhals einer Buschbohne04.01.008
Kaliumverteilung bei geöffneten und geschlossenen Stomata04.01.009
Die Bildung von "Kettenknollen" bei Kartoffelpflanzen04.02.003
Wechselndes Stickstoffangebot induziert Knollenbildung bei Kartoffel04.02.004