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Wechselndes Stickstoffangebot induziert Knollenbildung bei Kartoffel
- Signatur
- 04.02.004
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-33.03
- Bildnachweis
- Burkhard Sattelmacher
Bildinhalt
Das Bild zeigt 2 Knollen, die durch Stolonen mit der Mutterpflanze verbunden sind und selbst jeweils wieder eine Stolone ausgebildet haben.
Erläuterung
Stolonen sind Sprossausläufer, an denen sich Knollen (Kartoffelknollen) als Speicher der Photosynthese-Produkte bilden. Zu einer erhöhten Ausbildung von Stolonen und Knollen kommt es immer dann, wenn nach längerem niedrigem Stickstoffangebot (= Knollenwachstum) dieses wieder erhöht wird. Dann nämlich wird das Knollenwachstum (=Zunahme der Knollengröße) eingestellt. Gleichzeitig erhöht sich das Wachstum der oberirdischen Sproßteile und beim unterirdischen Spross kommt es zur Neubildung von Stolonen und Knollen. Die Grünfärbung der Knollen und Stolonen kommt durch Lichteinwirkung zustande (Solaninbildung). Solanin ist ein giftiges Alkaloid, deren Giftigkeit auch durch Kochen nicht beseitigt werden kann.
Vergleiche auch
Schlagworte
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