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Siebröhrenzelle mit Proplastiden
- Signatur
- 04.01.042
- Ursprüngliche Signatur
- He-M-40
- Bildnachweis
- Charlotte Hecht-Buchholz
Bildinhalt
Das Bild zeigt den Teil einer Siebröhrenzelle im Querschnitt, in dem sich Proplastiden mit kristalloiden Einschlüssen befinden. In der Nachbarschaft sind Teile von cytoplasmareichen Geleitzellen zu erkennen.
Erläuterung
Elektronenmikroskopische Aufnahme. Geleitzellen sind englumig, großkernig und plasmareich. Mit den Siebröhrenzellen sind sie durch Tüpfel verbunden. Siebröhrenzelle und Geleitzelle entstehen aus einer Mutterzelle durch Längsteilung. Bei den Siebröhren bleibt im Gegensatz zu den Xylemgefäßen das Plasmalemma erhalten. Siebzellen und Siebröhrenglieder enthalten lebende Protoplasten mit wenigen Mitochondrien und Plastiden, die je nach Pflanzenart unterschiedlich geformte Proteinkristalle und/ oder Stärke enthalten können. Zellkern und Tonoplast, Dictyosomen und Ribosomen werden frühzeitig aufgelöst, Cytoplasma und Zellsaft vermischen sich (Ausnahme von der Kompartimentierungsregel. Das System Geleitzelle/Siebelement/ Siebröhre ist ein symplastisches Kompartiment mit einer Plasmamembran, die sich durch die Plasmodesmen zwischen Siebelement und Geleitzelle sowie durch die Siebröhren erstreckt.
Bemerkungen
EM-Nr. 13169
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Schlagworte
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