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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1772 × 1380 px)

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Einfluß einer Nitratdüngung auf den pH-Wert der Rhizosphäre bei Weißklee

Signatur
02.03.006
Ursprüngliche Signatur
Hh-23.08
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Weißkleepflanzen wurden in speziellen Gefäßen ("Rhizotronen") mit Boden kultiviert und zwar nach hoher Nitratgabe (83 mg Nitrat-N pro kg Boden = ca. 250 kg N/ha) und ohne Rhizobiuminfektion (linkes Gefäß) sowie nach niedriger Nitratgabe (33 mg Nitrat-N pro kg Boden = ca. 100 kg N/ha) und mit Rhizobiuminfektion (rechtes Gefäß). Bei hoher Nitratdüngung ("mit Nitrat", Gefäß links) steigt der pH-Wert der Rhizosphäre etwas an (Rotviolettfärbung). Bei niedriger Nitratgabe ("ohne Nitrat", Gefäß rechts) ist überwiegend eine Erniedrigung des pH-Wertes der Rhizosphäre (der pH-Indikator verfärbt sich gelb) zu erkennen. (pH-Vergleichsskala: siehe Bild 533). Die farbliche Sichtbarmachung des Rhizosphären-pH-Wertes erfolgte mit Hilfe der Agar-Agar-Technik (pH-Indikator: Bromkresolpurpur).

Erläuterung

Obwohl zur Stickstoff-Fixierung befähigt, nehmen die Weißkleepflanzen bei hohem Nitratangebot ("mit Nitrat"; Gefäß links) Nitrat auf und die biologische N2-Fixierung unterbleibt, so dass der pH-Wert etwas ansteigt. Bei niedriger Nitratdüngung ("ohne Nitrat";Gefäß rechts) findet hingegen die biologische N2-Fixierung (Umwandlung von Luft-Stickstoff in Ammonium) statt, so dass eine Ammoniumernährung der Pflanze vorliegt, die den pH-Wert der Rhizosphäre (bis auf wenige Ausnahmen) erniedrigt. Die Ausnahmen kommen wahrscheinlich durch Nitrataufnahme zustande, da der Boden ja eine niedrige N-Gabe erhielt.

Vergleiche auch

Schlagworte

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