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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (2025 × 1338 px)

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Abscheidung von Fe(III) als Berliner Blau an der Rhizodermis von Mais

Signatur
01.11.080
Ursprüngliche Signatur
Hh-11.11
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Das Bild zeigt den Teilquerschnitt einer Maiswurzel, die sich 6 Stunden in einer Lösung von Fe(III)-Chlorid und Kalium-Hexacyanoferrat(II) (= Gelbes Blutlaugensalz: Reagenz zum Nachweis von Fe(III) als Berliner Blau) befand. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Epidermis (Rhizodermis) intensiv blau gefärbt ist, während in der Rinde unterhalb der Rhizodermis keinerlei Blaufärbung auftritt.

Erläuterung

Bei Eisenmangel scheiden die Maiswurzeln verstärkt Phytosiderophore ab. Diese bilden mit Fe(III) farblose, äußerst stabile Komplexe. Die Stabilität der farblosen Fe(III)-Phytosiderophor-Komplexe ist zwar deutlich höher als die des Berliner-Blau-Komplexes, aber die Abscheidung von Phytosiderophoren reicht nicht aus, um das auf und in der Rhizodermis im Überschuss befindliche Fe(III) zu chelatisieren, so dass sich Berliner Blau bildet, das sich auf und in der Rhizodermis niederschlägt. In der Wurzelrinde unterhalb der Rhizodermis tritt keine Blaufärbung auf, weil hier das gesamte Fe(III) als Fe(III)-Phytosiderophor-Komplex vorliegt.

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