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Bild: Alexander Wissemeier, BASF Originaldatei herunterladen (1968 × 1313 px)

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Aluminiumtoxizität bei Soja

Signatur
01.31.009
Ursprüngliche Signatur
Hh-12.12

Bildinhalt

Sojapflanzen wurden in Nährlösung kultiviert. Ein Teil der Wurzeln wurde für eine Zeitdauer von 21 h einer Nährlösung mit einer Al-Konzentration von 93 µM ausgesetzt. Es ist ersichtlich, dass Aluminium die meristematischen Zellen der Wurzelhaube geschädigt hat, was sich an den Deformationen und Verfärbungen der Zellen zu erkennen gibt.

Erläuterung

Aufgrund ihrer hohen Affinität werden Aluminiumionen (die bei Böden erst bei pH-Wert < 5 auftreten) vorallem an den Wurzelmeristemen fest gebunden und verhindern somit das Wurzelwachstum. Dies tritt auf, lange bevor am Spross Veränderungen auftreten. Der Apoplast der Wurzelrindenzellen ist dann hauptsächlich von Aluminiumionen belegt. Dadurch wird vorallem die Aufnahme von Kalzium- und Magnesiumionen vermindert. Der Spross der Pflanze weist daher oft Symptome von Calcium- und Magnesiummangel auf. Außerdem schädigen die Aluminiumionen die Plasmamembran (Beeinträchtigung der Permeabilität), hemmen die membrangebundene ATPase und desorganisieren das Cytoplasma. Die negative Wirkung des Aluminiums auf das Wachstum der Pflanze besteht somit in einer direkten, toxischen Wirkung und in Sekundäreffekten wie Calcium- und Magnesiummangel.

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