Zum Inhalt springen
Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1932 × 1200 px)

Die Bilder dürfen kostenlos heruntergeladen und für Vorträge genutzt werden – stets mit Angabe des Bildautors.

Aluminiumtoxizität bei Erdnuss

Signatur
01.31.007
Ursprüngliche Signatur
Hh-12.13
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt Erdnusspflanzen, die in Nährlösung bei folgenden Aluminiumkonzentrationen kultiviert wurden (µM; von links nach rechts): 0; 10; 30; 60. Es ist ersichtlich, dass mit steigendem Aluminiumangebot das Wachstum der Wurzeln zunehmend stark beeinträchtigt wird und zwar bei den Haupt- und Nebenwurzeln. Bei der höchsten Aluminiunkonzentration kommt es zu einer Braunverfärbung der Wurzeln. Das Wachstum des Sprosses ist deutlich weniger beeinträchtigt als das der Wurzeln.

Erläuterung

Aluminiumionen hemmen die Wurzelatmung, die Aktivität der ATPasen und damit auch die Nährstoffaufnahme. Außerdem hemmen sie durch Bildung von Aluminiumphosphat die Aufnahme und physiologische Verfügbarkeit von Phosphat. Aufgrund ihrer hohen Affinität werden Aluminiumionen vorallem an den Wurzelmeristemen fest gebunden und verhindern somit das Wurzelwachstum. Dies tritt auf, lange bevor am Spross Veränderungen auftreten.

Bemerkungen

Kretzschmar (1991)

Vergleiche auch

Schlagworte

Mehr zum Thema Aluminium

Aluminiumtoxizität bei Erdnuss