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Aluminiumüberschuss bei Gerste
- Signatur
- 01.31.004
- Ursprüngliche Signatur
- He-Al-08
- Bildnachweis
- Charlotte Hecht-Buchholz
Bildinhalt
Das Bild zeigt, wie durch steigende Calciumgaben (Calciumsulfat) Aluminiumtoxizität überwunden werden kann. Gerstenpflanzen wurden auf Nährlösung mit folgenden Konzentrationen in der Nährlösung kultiviert: ohne Aluminium (Pflanze links); toxisch wirkende Aluminiumkonzentration (2. bis 6. Pflanze von links); Calcium: steigende Konzentrationen von Pflanze 2 zu Pflanze 6 (von links nach rechts) . Es ist deutlich zu erkennen: Die Wurzeln von Pflanze 2 sind infolge von Aluminiumüberschuss kurz und dick; mit steigendem Calciumangebot wird diese Störung des Wurzelwachstums aufgehoben.
Erläuterung
Aluminiumionen schädigen Plasmamembranen. Ihre Affinität an gewisse Phospholipide ist etwa 500-fach höher als die von Calciumionen. Calciumionen können dennoch Aluminiumtoxizität vermindern. Die Verdrängung von Aluminiumionen durch Calciumionen dürfte dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wahrscheinlich ist eine Stabilisierung der Plasmamembran durch Calciumionen ausschlaggebend.





