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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (2006 × 1323 px)

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Stickstoffmangel bei Gerste trotz ausreichender Stickstoffdüngung

Signatur
02.02.003
Ursprüngliche Signatur
Hh-14.02
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt einen Praxisschlag mit einem sehr heterogenen Sommergerstenbestand. Die Wachstumsunterschiede infolge von Stickstoffmangel und -überschuss sind stark ausgeprägt.

Erläuterung

Die Ursachen der Wachstumsunterschiede können vielfältig sein: Bodenverdichtungen, Staunässe, Versauerung, Überkalkung, zu geringe oder überhöhte Düngung, ungleichmäßige Gülleausbringung. Im vorliegenden Fall waren Bodenverdichtungen die Ursache für das hellere Blattgrün und das gehemmte Wachstum infolge von Stickstoffmangel. Die Pflanzen dieser geschädigten Teilflächen wiesen einen Stickstoffgehalt von nur 1,3 %, bezogen auf die Spross-Trockenmasse, auf, obwohl alle Teilflächen die gleiche Stickstoffdüngung erhielten. Eine Stickstoff-Nachdüngung dieser Teilflächen ist aufgrund der Bodenverdichtung (zu geringe Wurzelatmung) unwirksam. Dies lässt erkennen, dass eine sensorgesteuerte Stickstoffdüngung nur dann den erhofften Erfolg bringen wird, wenn die Teilflächen mit niedrigem Ertragspotential berücksichtigt werden. Diese Teilflächen benötigen keine erhöhte Stickstoff-Nachdüngung (wie bisher angenommen), da diese von der Pflanze nicht verwertet werden kann. Vielmehr kann auf diesen Flächen diese Nachdüngung unterbleiben und somit Stickstoff gespart werden.

Vergleiche auch

Schlagworte

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