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Toxische Wirkung von Natriumchlorid bei Buschbohne
- Signatur
- 01.40.002
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-05.09
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Buschbohnenpflanzen wurden in Gefäßen mit Nährlösung kultiviert und zwar bei folgenden Natriumchloridkonzentrationen (von links nach rechts; in mM): 0; 10; 50; 100. Es ist ersichtlich, dass bereits 10 mM Natriumchlorid zu vermindertem Wachstum und zu Chlorosen und Nekrosen an den Blättern führen. Höhere Salzkonzentrationen bewirken starke Nekrotisierung und ein Absterben der Pflanzen.
Erläuterung
Salzstress bedeutet für die Pflanze aufgrund der notwendigen osmotischen Anpassung erhöhten Energiaufwand und damit erhöhte Veratmung von Photosynthetaten, was geringere Biomassebildung und damit geringeres Wachstum zur Folge hat. Osmotische Anpassung bedeutet nämlich erhöhte Aufnahme von Soluten (Ionen und ungeladene Teilchen) in die Vakuolen und erhöhte Synthese von Betainen und anderen osmotisch wirsamen Substanze zur Erhöhung der Osmolarität auch im Cytoplasma. Besonders hoher Salzstress bewirkt Plasmolyse und eine Blockierung von Enzymen, so dass das Gewebe nekrotisiert und abstirbt. Phaseolus-Bohnen gelten als besonders salzempfindlich, sind also wenig salzverträglich (vgl. Saflor, Bild 656).
Bemerkungen
Dachtler: 407






