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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1986 × 1342 px)

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Hohe Lichtintensität induziert und verstärkt Zinkmangel

Signatur
01.15.036
Ursprüngliche Signatur
Hh-39.08
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt unzureichend mit Zink versorgte Buschbohnenpflanzen, die in Nährlösung kultiviert wurden und zwar bei niedriger (Gefäß links), hoher (Gefäß Mitte) und sehr hoher (Gefäß rechts) Lichtintensität. Steigende Lichtintensität (von links nach rechts) bewirkte eine Wachstumshemmung (Gefäß Mitte) bzw. extrem starke Wachstumshemmung sowie Chlorosen und beginnende Nekrosen (Gefäß rechts).

Erläuterung

Hohe Lichtintensität kann zur Bildung von Sauerstoffradikalen führen. Die zinkhaltige Superoxid-Dismutase (Zn-SOD) kann diese unschädlich machen, indem sie diese (gemeinsam mit der Katalase) zu Sauerstoff und Wasser umwandelt. Bei optimaler Zinkversorgung der Pflanzen bewirkte hohe Lichtintensität keine Wachstumshemmungen oder Chlosen und Nekrosen. Außerdem: Hohe Lichtintensität bedeutet allgemein Intensivierung des Stoffwechselsm und erhöhten Mineralstoffbedarf (auch Zinkbedarf) der Pflanze.

Bemerkungen

Dachtler: 829

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