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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (2020 × 1327 px)

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Phosphormangel als "upland"-Syndrom des tropischen Regenwaldes

Signatur
05.04.018
Ursprüngliche Signatur
Hh-50.11
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Das Bild zeigt die Kultivierung von Hirse auf einem typischen "upland"-Standort des tropischen Regenwaldes. Neben Trockenheit und damit verbundener verminderter Nährstoffaufnahme, verhindert vor allem extrem starker Phosphormangel das Wachstum fast vollständig (Vordergrund). Die Pflanzen im Hintergrund sind mit Phosphat gedüngt.

Erläuterung

Der extrem starke Phosphormangel wird insbesondere durch niedrige Boden-pH-Werte (Festlegung von Phosphat durch Eisenoxide) und Trockenheit des Bodens verursacht. Phosphor wird hauptsächlich durch Diffusion an die Wurzeln angeliefert; bei Wassermangel kann diese nicht stattfinden. Da das Wachstum auch durch die Trockenheit an sich und die damit verminderte Nährstoffaufnahme beeinträchtigt ist, spricht man auch von einem "upland"-Syndrom.

Vergleiche auch

Schlagworte

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