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Bild: Hans-Peter Blume, Kiel Originaldatei herunterladen (1917 × 1324 px)

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Küstenschutz durch Anlegen von Beeten und Grüppen

Signatur
05.03.036
Ursprüngliche Signatur
Bl-05.03.23
Bildnachweis
Hans-Peter Blume

Bildinhalt

Das Bild zeigt, wie man durch Anlegen von Beeten und kleinen Abzugsgraben, den sogenannten Grüppen, das Ufer und die Küste schützen kann. Durch das Anlegen von Gräben in dem zeitweise überfluteten Küstensaum entstehen Beete. Diese bremsen die bei Sturmflut ankommenden Wassermassen ab und verhindern somit Abtrag und Transport von Boden in Richtung Meer. Gleichzeitig fördern Beete und Grüppen die Sedimentation. Auf diese Weise entstehen Salzwiesen im Deichvorland.

Erläuterung

Da Grüppen und Lahnungen in erster Linie der Landgewinnung dienen, ansonsten aber einen erheblichen Eingriff in die Natur darstellen (Verkleinerung des Wattenmeeres mit seiner enormen Artenviekfalt), ist in Deutschland die Neuanlage von Grüppen und Lahnungen in Naturschutzgebieten verboten. Die Aufnahme entstand an der deutschen Nordseeküste.

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Schlagworte

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